DIDODE

 

Für die DIDODE Dopamin Studie suchen wir weibliche Probanden mit einem BMI über 42kg/m². Zur Orientierung listet die Tabelle ungefähre Körpermaße:

Außerdem sollten Sie:

  • nicht an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Phenylketonurie erkrankt sein
  • neurologisch und psychiatrisch gesund sein

Die Studie erfolgt an zwei Tagen. An jedem Untersuchungstag werden Sie am Morgen nüchtern im Institut erwartet und dort ungefähr sechs Stunden verbringen. An beiden Tagen erhalten Sie von uns ein gesundheitlich unbedenkliches Getränk, welches die Dopaminbildung hemmen soll. Pro Tag erfolgen außerdem zwei Blutabnahmen, an deren Anschluss Sie Lern- und Gedächtnisaufgaben lösen sollen. An den Vortagen der Studie werden Sie gebeten, sich eiweißarm (Verzicht auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Eier und Fisch) zu ernähren und ab 19:00 zu fasten.

Die Bezahlung: Für jede am Institut verbrachte Stunde erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung, die zw. 9 und 10 Euro liegt. Nach Vollenden der Studie lassen wir Ihnen mittels einer Überweisung die Gesamtsumme für Ihre Teilnahme in Form einer Einmalzahlung zukommen. Diese wird zw. 110 und 130 Euro betragen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Emmy Kaspar und Larissa Pauli:
dopamin[@]cbs.mpg.de
+49 341 9940 2629 (Büro der Studienanmeldung)

Zu unseren Untersuchungen laden wir Sie an unsere gastgebende Institution, das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, unter folgender Adresse ein:
Stephanstraße 1a
04103 Leipzig



Wissenschaftlicher Hintergrund zur DIDODE-Studie: Als Teil des O’Brain Projektes beschäftigen wir uns damit, welche Rolle verschiedene Mechanismen im Gehirn bei der Entstehung von Übergewicht spielen. Unsere Studie möchte dabei genau betrachten, welche Rolle der Hirnbotenstoff Dopamin bei schwerem Übergewicht (heisst: BMI höher als 42 kg/m²) spielt.

Bereits durchgeführte Studien konnten zeigen, dass die Übertragung von Dopamin in starkem Übergewicht im Vergleich zu Normalgewicht verändert ist. Da Dopamin für unser Belohnungs- und Lernverhalten von großer Bedeutung ist, liegt die Vermutung nahe, dass eben jene Prozesse bei Übergewichtigen anders funktionieren könnten als bei normalgewichtigen Menschen. Diese könnten maßgeblich zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Übergewicht beitragen.

Die vorliegende Studie will den Zusammenhang von übergewichtsbedingten Veränderungen in der Dopaminübertragung des Gehirns und damit möglicherweise einhergehenden Folgeeffekten in Lern- und Gedächtnisprozessen untersuchen.
Konkret möchten wir testen, inwiefern sich die Erniedrigung der Dopaminmenge im Blut und damit auch im Gehirn auf das Lösen von Lern- und Gedächtnisaufgaben auswirkt. Unser Körper benötigt zur Bildung von Dopamin bestimmte Aminosäuren. Um die Dopaminmenge zu beeinflussen, erhalten Sie von uns ein gesundheitlich unbedenkliches Getränk, in welchem eben diese Aminosäuren fehlen.