Neurokognitive Modelle der Verhaltenskontrolle bei Adipositas

Bei dem Forschungsbereich „Neurokognitive Modelle der Verhaltenskontrolle bei Adipositas“ handelt es sich um ein Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1052 „Mechanismen der Adipositas“.

Ziel dieses Projekts ist das Verständnis der Interaktion zwischen Veränderungen der kognitiven Kontrolle und der Entwicklung von Übergewicht. Im Mittelpunkt stehen dabei allgemeine Mechanismen der kognitiven Kontrolle wie die Fähigkeit, sein Verhalten zum Erreichen eines bestimmten Ziels flexibel anpassen zu können.

Das Projekt verfolgt einen multimodalen Ansatz, der Verhaltens- und Bildgebungsexperimente zu Schlüsselfunktionen kognitiver Kontrolle, Metaanalysen, Computationale Modellierung und Konnektivitätsanalysen zusammenführt und genetische Einflüsse sowie das Geschlecht als modulierende Faktoren bei der Entwicklung von Adipositas berücksichtigt. Die Erkenntnisse aus der Kombination dieser Forschungsmethoden werden Grundlage für ein erweitertes Verständnis der Adipositas und für die Entwicklung neuartiger Therapien sein.